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Technik: So funktioniert eine Pelletheizung

Eine Pelletheizung arbeitet ähnlich komfortabel wie eine Öl- oder Gasheizung – sie braucht aber Lagerraum und etwas mehr Pflege.

Zuletzt aktualisiert: · Lesezeit etwa 2 Min.

Auf einen Blick: Eine Pelletheizung besteht aus Lager, automatischer Förderung, Kessel, meist Pufferspeicher und Abgasanlage. Für 4 Tonnen Jahresbedarf (etwa 20.000 kWh) braucht man rund 6 m³ Lagerraum. Empfohlen wird die Pelletqualität ENplus A1 (höchstens 0,7 % Asche). Ohne Strom heizt ein Pelletkessel nicht.
Nahaufnahme von Holzpellets
Nahaufnahme: Holzpellets sind gepresste Späne. Symbolfoto.

Die Bausteine

Wie viel Platz braucht das Lager?

Pellets haben eine Schüttdichte von etwa 650 kg/m³ und einen Heizwert von rund 5 kWh je Kilogramm. Für ein Haus mit 20.000 kWh Jahresbedarf ergeben sich grob 4 Tonnen oder etwa 6 Kubikmeter Pellets. Das Lager sollte so dimensioniert sein, dass es einen Jahresbedarf aufnehmen kann, damit Sie zum günstigen Zeitpunkt kaufen können. Der Lieferant muss das Lager mit dem Silofahrzeug gut erreichen.

Die Pelletqualität

Die Qualität der Pellets beeinflusst Wirkungsgrad, Staub und Wartungsaufwand. Das Qualitätssiegel ENplus A1 kennzeichnet Pellets für Haushaltskessel. Es verlangt unter anderem geringen Aschegehalt, ausreichende Festigkeit und wenig Abrieb. Hersteller von Kesseln geben meist vor, welche Qualität sie voraussetzen; wer davon abweicht, riskiert die Garantie.

Wartung und Betrieb

Pelletofen oder Pelletkessel?

PelletofenPelletkessel
ZweckWärmt vor allem den Aufstellraum, wasserführende Modelle auch das HeizungssystemVersorgt das ganze Haus und das Warmwasser
BedienungOft nachfüllen von Hand (Vorratsbehälter)Automatisch aus dem Lager
EinsatzErgänzung oder ÜbergangsheizungHauptheizung

Für die Auslegung einer Anlage braucht es immer eine Berechnung der Heizlast für das konkrete Haus. Dafür sind Fachbetriebe oder Energieberater zuständig.